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Denk-Mal-Tour
Routenbeschreibung
( - Druckversion, pdf, 60 k)
Unsere Tour beginnt am Bhf. Fürstenwalde. Vom Bahnsteig kommend verlassen wir den Bahnhof über die Straßenanbindung und fahren in die dem Tower gegenüberliegende Friedrich - Engels - Straße. Die geht es vor bis zum Hotel "Kaiserhof". Dort benutzen wir die von rechts kommende Straße am Ampelübergang, ordnen uns in die Rechtsabbiegerspur und fahren die abbiegende Straße weiter, bis zu dem Punkt, wo auf Höhe der Reste der Stadtmauer der Radweg beginnt. Diesen nutzen wir immer auf der Hauptstraße verbleibend, bis links vor uns eine Tankstelle auftaucht. An der davor liegenden Ampelkreuzung wechseln wir die Straßenseite um auf der Alten Langewahler Straße zum ehemaligen Lagergelände des Internierungslagers Ketschendorf in der "Reifenwerkersiedlung" zu fahren. Dabei müssen wir an einer Sperrvorrichtung zu Fuß die Eisenbahnstrecke Fürstenwalde - Bad Saarow überqueren. Über den Platz des Gedenkens und die Straße der Einheit verlassen wir das Gelände in westlicher Richtung und fahren bis zur Beeskower Chaussee vor. Auf diese biegen wir links auf, um sie wenige Meter weiter wieder nach links zu verlassen. Nach einer neuerlichen Querung der Bahnstrecke fahren wir zur in Sichtweite befindlichen Kreuzung vor. An der Ampel biegen wir links in die Langewahler Straße ein. Diese radeln wir auf dem Radweg vor, bis wir wieder die auf der Hinfahrt befahrene Spreebrücke erblicken. Nachdem wir diese passiert haben, biegen wir an der nächsten Ampelkreuzung rechts ab.
Wir befinden uns jetzt auf dem mit TB gekennzeichneten Radweg der Tour Brandenburg. Diesen radeln wir über Berkenbrück bis zum Forsthaus an der Spree. Hier haben wir zwei Möglichkeiten. Entweder wir nutzen an der Kreuzung den ersten links abgehenden Weg, um nach Briesen zu gelangen oder wir fahren geradeaus über die den Oder - Spree - Kanal überspannende Holzbrücke auf dem asphaltierten Radweg bis zur Kersdorfer Schleuse. Dort biegen wir links ab und folgen der Ausschilderung nach Briesen. Derjenige, der die erste Variante gewählt hat, muß in Briesen an der Sparkasse links abbiegen. Wer von der Schleuse kommt, fährt an dieser Stelle geradeaus weiter. Nachdem die Bahnstrecke Paris - Berlin -Moskau passiert ist, geht es geradeaus in die Petershagener Straße. Diese benutzen wir, bis wir links zur Madlitzer Mühle geleitet werden. An dieser vorbei geht es nach Alt Madlitz. Hinter dem ersten Haus auf der rechten Seite biegen wir rechts in die Falkenhagener Straße ein. Diese fahren wir über das Vorwerk bis zur B 5 vor. Auf die biegen wir rechts auf, um nach ca. 500 m links in eine Kopfsteinpflasterstraße einzufahren. Den befestigten Randstreifen nutzend, erreichen wir Falkenhagen, den ersten Etappenort.
Falkenhagen verlassen wir in nördlicher Richtung. Die nächsten Orte sind Lietzen, Lietzen Nord, Neuentempel und Diedersdorf. In Diedersdorf halten wir uns an der Hauptstraße (B1) angekommen rechts, um am Ortsausgang den straßenbegleitenden Radweg nach Seelow zu nutzen.

In Seelow radeln wir an der Ampelkreuzung im Zentrum geradeaus Richtung Küstrin. Bergab fahrend erreichen wir die auf der rechten Seite liegende Gedenkstätte "Seelower Höhen". Nach der Besichtigung begeben wir uns wieder zur Kreuzung im Zentrum. An der Ampel biegen wir rechts, in Richtung Bad Freienwalde, ab. Auf der Hauptstraße verbleibend geht es Richtung Stadtausgang. Hinter dem letzten Haus auf der rechten Seite fahren wir in Richtung Werbig. Nach ca. 1 km biegen wir rechts in einen Weg ein, um den Krugberg zu umfahren.
Auf dem Krugberg stehen einige Plastiken sowie ein zu Beginn der neunziger Jahre angepflanzter Friedenswald. Solche Wälder gibt es auch noch im polnischen Gorzyca, der weißrussischen Stadt Brest und in der russischen Metropole Moskau. Vom Berg aus hat man eine gute Sicht in das Oderbruch.

In Werbig biegen wir rechts auf die Hauptstraße auf und durchfahren den Ort bis Neulangsow. Dort biegen wir gleich nach der Unterquerung der Eisenbahnlinie rechts ab, um an der Alten Oder entlang nach Golzow zu gelangen. Nach ca. 5,5, km stoßen wir auf die Straße Letschin - Golzow. Hier halten wir uns rechts und haben in Kürze das bekannte Oderbruchdorf Golzow erreicht, welches wir geradeaus durchradeln. Im nächstfolgenden Dorf Gorgast folgen wir der Hauptstraße, überqueren eine Eisenbahnlinie und folgen dann der rechts auftauchenden Ausschilderung zum Fort Gorgast. Nach der Be- sichtigung begeben wir uns wieder zur Hauptstraße auf die wir dann rechts auffahren. Im nahe liegenden Ort Manschnow biegen wir nach links Richtung Küstrin ab und nutzen den neben der Straße verlaufenden Radweg, um zum Grenzübergang Küstrin - Kietz / Kostrzyn zu gelangen. Mit Kostrzyn haben wir den zweiten Etappenort erreicht.
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Kostrzyn verlassen wir auf der Straße 22 in Richtung Osten. Wer einmal von der anderen Seite der Oder ins Land schauen möchte, sollte dazu den Aussichtsturm des Verwaltungssitzes des Nationalparks "Warthemündung" nutzen, der in ca. 1 km erreicht ist. Nach ca. weiteren 500 m biegen wir rechts von der Straße auf einen Plattenweg ab. Über Zabice kommen wir nach Czarnow. Auf diesem Teilstück können wir uns an einer roten Markierung orientieren. In Czarnow fahren wir geradeaus (schwarze Markierung) in einen Feldweg, der kurz vor Slonsk an einer Tankstelle vorbeiführt.

Wenige Meter hinter der Tankstelle biegen wir rechts in die Hauptstraße ein. Diese benutzen wir bis zum Kreisel, welchen wir an der zweiten Ausfahrt wieder verlassen. Kurze Zeit später taucht auf der linken Seite das Museum für das ehemalige KZ Sonnenburg auf. Nach der Besichtigung begeben wir uns wieder zum Kreisel zurück und nutzen die vierte Ausfahrt um Slonsk in südlicher Richtung zu verlassen. Im Dorf Gronow begegnet uns der internationale Radwanderweg R 1. Diesem Folgen wir jetzt bis Osno Lubuskie. Von Osno Lubuskie geht es weiter auf dem R 1 zur dritten Quartierstadt, nach Sulecin. Sulecin ist die "Radfahrerhauptstadt" des Lebuser Landes. Wer sich in Sulecin etwas länger aufhält, kann einen Abstecher zum Soldatenfriedhof nach Rudnica unternehmen. Weiter führt uns der R 1 über den schönen, von viel Wasser umgebenen Erholungsort Lubniewice nach Miedzyrzecz. Zwischen Pieski und Miedzyrzecz passieren wir das Terrain der ehemaligen Verteidigungsanlagen des Oder - Warthebogens. Miedzyrzecz verlassen wir in der Anreiserichtung. Ca. 2 km hinter dem Stadtausgang biegen wir links in einen Waldweg ein. Eine rote Markierung weist uns den Weg. Über Kolonie Keszyca, Keszyca, Keszyca Lesna und Wysoka bringt sie uns nach Zarzyn. Auf diesem Teilstück befinden wir uns wieder auf dem Terrain der Verteidigungsanlagen. In Zarzyn biegen wir links ab und lassen uns von einer schwarzen Markierung bis Wielowies leiten. Am Ende des Dorfes biegen wir links ab und radeln der ab hier geltenden gelben Markierung bis Lagow nach. Die herrliche Umgebung lädt zu einer Pause ein.
Am Westufer des Lagower Sees nutzen wir die gelbe Markierung, um über die Kolonie Rakow und Walewice nach Torzym, unseren letzten Übernachtungsort, zu gelangen. In Torzym halten wir uns zum Verlassen der Stadt vorerst an die Straße 2 Richtung Westen. Nachdem wir auf der rechten Seite einen Krankenhauskomplex passiert haben, biegen wir rechts ab und orientieren uns in Richtung Bobrowko an einer schwarzen Markierung. Noch vor Bobrowko verlassen wir den Waldweg, indem wir links auf eine Straße aufbiegen. Diese bringt uns nach Bielice und Boczow. Um Boczow zu erreichen, müssen wir in Bielice die in südlicher Richtung verlaufende Straße nutzen. In Boczow überqueren wir eine Bahnlinie und biegen dann rechts Richtung Bahnhof ab. Am Bahnhof vorbei, einmal links abbiegend, erreichen wir die Straße Nr. 2. Hier biegen wir rechts ab um gleich wieder in die nächste rechts abbiegende Straße einzufahren. Diese nutzen wir bis Tarnawa Rzepinska. Dort biegen wir in den ersten links abgehenden Feld-/ Waldweg ein. Bei dessen Nutzung überqueren wir nach ca. 2,5 km eine Eisenbahnlinie. Auf den bald darauf folgenden befestigten Weg biegen wir rechts auf. An der nächsten von rechts kommenden Straße halten wir uns links und erreichen Rzepin. Die Stadt verlassen wir in westlicher Richtung. Der nächste Ort, den wir erreichen wollen, heißt Gajec. Von dort geht es über Nowe Biskupice nach Stare Biskupice. In Stare Biskupice biegen wir links in eine Nebenstraße Richtung Drzecin und Slubice ab.
In Slubice folgen wir der Wegweisung zum Grenzübergang. Nach dessen Passage wechseln wir hinter dem letzten Grenzgebäude die Straßenseite und nutzen die kleine Treppe, um zur nächsten Fahrstraße (Oderstraße) zu gelangen. An der Einmündung biegen wir links ab und fahren gerade bis zum Oderufer. Dort halten wir uns rechts und radeln vor, bis links eine Bogenbrücke auftaucht. Noch vor der Brücke biegen wir rechts in die Logenstraße ein. Diese geht es geradeaus vor, über die Kreuzung hinweg (Heilbronner Straße) um an der nächsten Kreuzung links Richtung Bahnhof abzubiegen. Die Straße führt direkt auf den Bahnhof zu. Der Endpunkt dieser Tour ist erreicht.
Streckenlänge
Gesamtlänge: ca. 230 km
1. Etappe :
Fürstenwalde - Falkenhagen ca. 33 km
2. Etappe:
Falkenhagen - Kostrzyn
ca. 38 km
3. Etappe:
Kostrzyn - Sulecin
ca. 51 km
4. Etappe:
Sulecin - Miedzyrzecz
ca. 40 km
5. Etappe:
Miedzyrzecz - Torzym
ca. 30 km
6. Etappe:
Torzym - Frankfurt/O
ca. 38 km
Text: Burkhard Teichert Fotos: Johannes Müller, Stefan Wiernowolski
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