Burgen - Festen - Schlösser und Paläste

Routenbeschreibung


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Diese Wandertour starten wir am Bahnhof Frankfurt (Oder). Wer vor der großen Tour noch einen Abstecher zur ehemaligen Burganlage Lossow unternehmen möchte, nutzt dazu vom Bahnhofsvorplatz die Buslinie 984 nach Lossow bzw. Helenesee. Wer gleich zum Ausgangspunkt der Tour, nach Lebus möchte, fährt ebenfalls vom Bahnhofsvorplatz mit der Buslinie 968 oder 969 bis zum Busbahnhof Lebus. Nach dem Aussteigen setzen wir unsere Füße in Fahrtrichtung des Busses, gehen bis zum Kreisel vor, wechseln auf die gegenüberliegende Straßenseite und begeben uns die bergab führende Straße hinunter. An der nach wenigen Metern folgenden Kreuzung gehen wir links, um nur wenige Meter danach wieder nach rechts abzubiegen. Diese Straße führt uns zum Sitz der Amtsverwaltung des Amtes Lebus. Links vom Gebäude liegt der sogenannte Amtsgarten. Auf ihn bewegen wir uns zu und erblicken vor uns einen Hang. In den Hang eingearbeitet sind Stufen, die wir nutzen um auf den Turmberg zu gelangen. Nach dem Genuß des herrlichen Ausblickes begeben wir uns über einen Steig bergab in Richtung Altstadt/Oder. Unten angekommen gehen wir in nördlicher Richtung weiter. Kurz hinter der Gaststätte "Anglerheim" gehen wir links und halten uns auf dem bergan verlaufenden Weg immer rechts, bis wir auf eine Straße treffen. Dort gehen wir rechts. Die Straße bringt uns in nördlicher Richtung zum links abzweigenden Fernwanderweg E 11. Der Abzweig befindet sich wenige Meter hinter einer Abwasseraufbereitungsanlage.

Über Klessin gelangen wir nach Wuhden. Hier besteht wieder die Möglichkeit einen Blick in die Weite des Oderbruches zu werfen. Dazu biegen wir gleich hinter dem Ortseingangsschild rechts ab, um dann nach wenigen Metern rechter Hand durch eine Lücke im straßenbegleitenden Buschwerk zum Feldrain zu gelangen. An diesem halten wir uns links bis uns das Oderbruch zu Füßen liegt. Eine Bank lädt zum Verweilen ein. Ausgeruht gehen wir wieder zum E 11 vor und setzen unsere Wanderung in der ursprünglichen Richtung fort. So erreichen wir den Reitweiner Sporn. Nach dem Besuch des slawischen Burgwalles laufen wir weiter bis Reitwein. In diesem schönen Oderbruchdorf folgen wir der Ausschilderung zur Gaststätte "Heiratsmarkt". Dort angekommen halten wir uns rechts und verlassen Reitwein über den Triftweg. Nach ca. 2 km gelangen wir zum Oderdeich. Auf diesem tragen uns unsere Beine bis Küstrin Kietz. Hier trifft der Deichweg auf die Straße, die rechts entlang zum Grenzübergang führt. Auf dem ca. 1,5 km langen Stück bis zum Grenzübergang überqueren wir die Oder und es zeigen sich auch schon die Reste der ehemaligen Festung Küstrin. Nach der Grenzpassage ist mit Kostrzyn das erste Etappenziel erreicht.

In Kostrzyn wollen wir einen Tag verweilen um uns die Festung etwas genauer anzuschauen und um die im nächsten Ort, Dabroszyn, vorhandene Schloßanlage zu besichtigen. Ausgangspunkt für die Wanderung dorthin ist der Straßenkreisel, den wir erreichen, wenn wir vom Grenzübergang kommend, Richtung Zentrum gehen. Auf diesem Weg passieren wir die Warta.

Den Kreisel verlassen wir in Richtung Gorzow Wlkp.. An der Stelle, an der die Hauptstraße links abbiegt, wandern wir geradeaus weiter. Eine Wegemarkierung, roter Balken auf weißem Grund, weist uns den Weg bis nach Dabroszyn. Orientierungspunkte sind dabei ein moderner Kirchenbau, kleine Teiche am Ausgang des Ortsteiles Warniki und die Überquerung einer Bahnlinie. In Warniki kann der aufmerksame Wanderer auf dem Gelände eines Bauernhofes am linken Wegesrand, in einer Abbruchkante die Bruthöhlen von Uferschwalben entdecken. Am Ortsausgang beginnt ein durch alte Bäume beschatteter befestigter Waldweg.



In Dabroszyn angekommen, gehen wir bis zur zweiten Kreuzung vor. Wenn wir dort links abbiegen, liegt der Schlosspark rechts neben uns. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zum Schloß und er dazugehörigen Kirche. Nachdem wir alles besichtigt und uns eventuell im nahe liegenden Imbiß gestärkt haben, wandern wir wieder in der Anmarschrichtung zurück. Biegen aber an der Einmündung des von rechts kommenden Weges nicht ab, sondern gehen geradeaus weiter. (gelbe Markierung) Nachdem wir wieder die Bahnlinie überschritten haben, nutzen wir den nächsten rechts abgehenden Weg, um unsere Wanderung nun durch die Niederung der Warta fortzusetzen. (Ab hier keine Markierung mehr) Diesen Weg, der mit hellem Feinsplitt befestig und von jungen Weiden gesäumt ist, begehen wir den Windungen folgend, bis wir auf eine Gabelung stoßen, an der uns eine alte und dicke Pappel gegenübersteht. An dieser Stelle gehen wir nach links. Zwischen Wald und Koppel beschreiten wir diesen Pfad, biegen an der nächsten Einmündung wieder nach links ab und überqueren die Stara Warta (Alte Warthe). Links vor uns erblicken wir eine wasserbautechnische Einrichtung auf die wir zugehen. So erreichen wir den Hochwasserschutzdeich der Warta. Auf dem Deich lenken wir unsere Schritte nach rechts und erblicken bald den gelben Bau eines Schöpfwerkes, auf das wir dann zugehen. Am Schöpfwerk passieren wir nochmals die Stara Warta und erreichen nach wenigen Schritten die Straße in Warniki, auf der wir Richtung Dabroszyn gewandert sind. Hier biegen wir links ab und begeben uns zum Bahnhof Kostrzyn. Den erreichen wir, in dem wir am Kreisel geradeaus gehen und vor den Bahngleisen rechts einbiegen. Nach ca. 300 m ist der Bahnhof erreicht.

Von hier aus fahren wir mit dem Zug über Rzepin nach Torzym. Dort angekommen gehen wir vom Bahnhofsvorplatz die geradeaus führende Straße vor bis zur Hauptstraße (Straße NR.2), überqueren diese, schreiten wenige Meter stadtauswärts und folgen dann der rechts angezeigten schwarzen Markierung. Nach ca. 2,5 km erreichen wir einen gut ausgebauten Rastplatz. Er liegt an einem kleinen Wasserlauf einschließlich der dazu gehörigen Niederung. Nachdem wir den Wasserlauf überquert haben, nutzen wir den in gerader Richtung verlaufenden Waldweg, um unsere Wanderung fortzusetzen. Bis Bobrowko folgen wir immer der schwarzen Markierung. Nach ca. 7 km der Tagesetappe durchwandern wir ein weiteres sehr schönes und landschaftlich interessantes Gebiet.



Ein tief eingeschnittenes Bachtal mit herrlichem Baumbestand begleitet unseren Weg. Kurz vor Bobrowko stoßen wir auf eine asphaltierte Straße. Hier gehen wir rechts. In Bobrowko halten wir uns abermals rechts und wandern nun einer blauen Markierung folgend, zum Ortsausgang. Die nächsten 4 km gehen wir auf dem grünen Seitenstreifen einer wenig befahrenen Straße entlang. Am Ende der 4 km überqueren wir die Kreuzung in gerader Richtung und setzen unsere Tour auf dem gut begehbaren Waldweg fort. Dieser Abschnitt ist ca.4,5 km lang und bringt uns bis zur Straße 138. Diese überschreiten wir, um dann ca. 200 m weiter nach links in den Wald abzubiegen. Nach weiteren rund 200 m plätschert neben uns eine Quelle und wir erblicken linker Hand den "Ostrowskie" See (Jezioro Ostrowskie). Eine Badestelle mit Sandstrand und Steg lädt bei entsprechenden Temperaturen zum Bade ein.



Von der Badestelle sind es ca. 1,5 km bis wir abermals, in nördliche Richtung gehend, die Straße 138 queren. Vorbei an einem Teich mit großblütigen Seerosen und dem Suleciner Stadion erreichen wir das Zentrum unseres Etappenortes. Ihn verlassen wir in nordöstlicher Richtung auf der ul. Okopowa der grünen Markierung folgend. Leicht bergan gehend richten wir uns nach der grünen Ausschilderung bis sie links abbiegt. An dieser Stelle halten wir uns rechts und lassen uns dann von der gelben Markierung leiten. Wir befinden uns jetzt auf der alten napoleonischen Heerstraße (Napoleonski Bruk). Auf diesem historischen Weg wandern wir bis zu einem Knotenpunkt, an dem die gelbe Markierung auf eine rote und schwarze trifft. Ab dieser Stelle verläuft die gelbe und schwarze Markierung auf einer Trasse. Diese nutzen wir rund 2,5 km bis zu einer Wegekreuzung. An dieser Kreuzung biegt die schwarz markierte Route links und die gelbe nach rechts ab. Wir gehen aber geradeaus, auf dem "Alten Damm" (Stary Nasyp) weiter. Dabei passieren wir zwei interessante Feuchtgebiete. Nach dem zweiten Feuchtgebiet treffen wir auf eine Wegekreuzung an der wir rechts abbiegen. Wenn wir an dieser Stelle nach links hinten schauen, sehen wir eine alte Eisenbahnbrücke. Den eingeschlagenen Weg gehen wir geradewegs bis zum Ortseingang von Glisno, welcher sich in unmittelbarer Nähe der Straße 136 befindet. Nach dem überqueren der Hauptstraße gehen wir zum Ortszentrum. Dort finden wir, an der Buswendeschleife, etwas zurückgesetzt, die Schloßanlage. Nach der Besichtigung laufen wir wieder den Weg zur Hauptstraße zurück, wechseln auf die andere Straßenseite und gehen ca. 1 km den Weg zurück, den wir gekommen sind. Dann nutzen wir den rechts abgehenden Weg. Er verfügt über keine Markierung, bringt uns aber immer geradeaus an das östliche Ufer des "Lubniewsko" Sees (Jezioro Lubniewsko). Hier treffen wir auf ein Haus. (Rybakowka) Vor diesem Haus verläuft ein mit blauer Markierung versehener Weg. Bevor wir diesen Weg in nordöstlicher Richtung zum weiterwandern nutzen, sollten wir unsere Schritte wenige Meter nach links richten und innehalten. Mit einer tollen Aussicht auf den See werden wir belohnt. Danach lassen sich die rund 2,5 km bis Lubniewice viel leichter zurücklegen. Mit Lubniewice ist der nächste Etappenort erreicht. Lubniewice verlassen wir auf dem E 11 in westliche Richtung. Entlang der Straße Lubniewice - Jarnatow - Miechow legen wir die ersten rund 2 km zurück. Dann ruft uns die schon bekannte blaue Markierung auf einen Waldweg in unmittelbarer Nähe des Westufers des Jezioro Lubniewsko. Die nächsten rund 5 km sind ein Genuß für das Auge. Wir befinden uns nun in der "Lubniewsker Einöde". (Uroczysko Lubniewsko) Der Name ist irreführend. Hier ist es auf keinen Fall "öde" sondern die Landschaft eignet sich wunderbar zum Wandern.



Die blaue Markierung nutzen wir, bis wir auf eine rote treffen. An dieser Stelle gibt es zwei Möglichkeiten, um mittels der roten Markierung wieder zum Endpunkt der Wanderung, nach Sulecin, zu gelangen. Die eine ist die vorerst westlich, über Zubrow, später südlich verlaufende Strecke. (Route 1) Die andere verläuft in südliche Richtung ohne weitere Orte zu tangieren. (Route 2) Beide Strecken haben ihre Reize. Auf der Route 1 treffen wir auf ein Angerdorf, auf dessen Anger eine achteckige Kirche steht, beschreiten den Schlangenweg und wandern durch das Tal der Postomia. Achtung: Nachdem wir hinter Zubrow die Straße Miechow - Sulecin passiert haben, zweigt nach ca. 750 m unser Weg nach links ab. Die Markierung ist an dieser Stelle nicht gut zu erkennen.

Route 2 bringt uns aus der Niederung des Sees entlang des Bachtales des "Schwarzen Baches" (Czerwony Potok) auf Höhen von fast 170 m und dann zum Zentrum von Sulecin.

Von hieraus treten wir die Rückreise mit dem Bus entweder nach Frankfurt (Oder) oder nach Kostrzyn an. Dort besteht die Möglichkeit der Weitereise mit dem Zug.


Streckenlänge

Gesamtlänge: 107 km o. 98 km (Wanderkilometer)

1. Etappe
Lebus - Kostrzyn ca. 24 km

2. Etappe
Kostrzyn - Dabroszyn - Kostrzyn ca. 14 km

3. Etappe
Torzym - Sulecin ca. 24 km

4. Etappe
Sulecin - Lubniewice ca. 20 km

5. Etappe
Lubniewice - Sulecin ca. 25 km Route 1 ca. 16 km Route 2



Text: Burkhard Teichert
Fotos:Johannes Müller, Stefan Wiernowolski, Zbigniew Rudzinski


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